Ist die Datenübertragung in den WISPOL-Funknetzwerken sicher?

Was bedeutet "sicher"? Was heute als sicher eingestuft wird, ist es vielleicht schon morgen nicht mehr. - Daher geht WISPOL davon aus, dass im Grunde keine Datenübertragung im Internet sicher ist! Also ist eine Datenübertragung in einem WISPOL-Funknetzwerk und von dort zum Internet oder aus dem Internet kommend im Funknetzwerk auch nicht sicher. Aber ist nicht auch das ganze Leben lebensgefährlich?

Grundsätzlich gilt: Jeder, der Daten über das Internet überträgt, muss davon ausgehen, dass diese Daten auch ein Dritter unbemerkt lesen und verwenden könnte - ähnlich dem Abhören von Telefongesprächen. Wenn man sich dessen bewusst ist und dementsprechend mit seinen Daten im Internet umgeht, dann wird das Internet schon sicherer.

Die Datenübertragung erfolgt in den WISPOL-Funknetzwerken stets verschlüsselt, einzig der Gast-Zugang der PublicSpots (öffentlcher Zugang für nicht-registrierte Teilnehmer) in Jauernick-Buschbach sind unverschlüsselt.

Für Kenner: Als Verschlüsselungsverfahren zur Datenübertragung zwischen den HotSpots bis zu den DSL-Anschlüssen der WISPOL-Funknetzwerks wird das derzeit als sicher angesehene Verfahren WPA-2 mit AES verwendet. Die WLAN-HotSpots selbst bieten für die WLAN-Clients die mit WPA-1 und WPA-2 mit TKIP und AES verschlüsselten Zugänge an. Da das WPA-1 Verschlüsselungsverfahren inzwischen auch nicht mehr als unüberwindbar gilt, wird allen Usern die Nutzung des derzeit als sicher geltende Verschlüsselungsverfahrens WPA-2 mit AES empfohlen!


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