Wann erfolgt eine Umstellung auf den schnellen WLAN-Standard 802.11n mit bis zu 300 Mbit/s?
Vermutlich gar nicht! Der neue WLAN-Standard 802.11n (Draft 2) verspricht Datenübertragungen mit bis zu 300 Mbit/s - rd. 6 mal schneller als der bisher im Jauernicker Funknetzwerk verwendete Standard 802.11g mit maximal 54 Mbit/s. Außerdem wird eine geringfügig höhere Reichweite sowie stabilere Datenübertragung versprochen.
Für die Datenübertragung bei DSL-16.000 mit maximal 16.000 kbit/s im Download reicht rein rechnerisch ein Funknetzwerk mit einer Bruttodatenrate von rd. 36 Mbit/s (rd. 18.000 kbit/s bei 50% Nettodatenrate). Selbst bei VDSL mit maximal 50.000 kbit/s würde das heute installierte Funknetzwerk, welches im Turbomodus eine Bruttodatenrate von 108 Mbit/s ermöglicht, theoretisch genügen. Großer Vorteil bei VDSL-Verfügbarkeit wäre eine Nutzung des höheren Uploads (Senden ins Internet). Hier wäre dann eine Überarbeitung bzw. Anpassung der Leistungs- bzw. Gebührenstruktur im Funknetzwerk möglich.
Eine Umstellung auf ein WLAN mit bis zu 300 Mbit/s hätte den Austausch aller AccessPoints (HotSpots) sowie mindestens die Verdopplung aller Antennen zur Folge. Die Nutzungsgebühren würden sich demnach ebenfalls verdoppeln müssen - und an dieser Stelle dürfte das Interesse der meisten Teilnehmer stark nachlassen.
