WLAN - was ist das?
WLAN ist die Abkürzung für "Wireless Local Area Network". So ein "drahtloses örtlich begrenztes Computernetzwerk" befreit seine Teilnehmer von Kabeln, beispielsweise für den Internetzugang und den Anschluss von Druckern - alles wird über Funk realisiert. Nicht nur, dass Verlegearbeiten und Strippengewirr entfallen, ein weiterer Vorteil ist, dass die Computertechnik auch umgeräumt werden kann oder das Notebook im ganzen Haus oder im Freien auch eine Internetverbindung hat, solange man sich im Bereich des Funknetzes befindet.
Standards
Die meisten der derzeit am Markt verfügbaren WLAN-Systeme basiert auf dem internationalen IEEE-Standard 802.11g. Schon seit November 2002 sind in Deutschland auch Frequenzen im 5 GHz-Bereich freigegeben, so dass auch Systeme der Standards 802.11a bzw. 802.11h zum Einsatz kommen.
Modi
Die übliche - und auch in den WISPOL-Funknetzwerken verwendete Art - ist der Infastructure Mode (Infrastruktur-Modus), bei dem die Verbindung über einen Access Point (Zugriffspunkt) aufgebaut wird. Dieser Zugriffspunkt übernimmt die Vermittlertätigkeit zwischen den Clients (Netzwerkteilnehmern) bzw. zwischen einem Client und dem Internet.
Dazu muss jeder Client (Teilnehmer) einen W-LAN-Adapter besitzen, den es als rechnerinterne PCI-Karte, als USB-Adapter / Stick oder eigenen Access Point im Client-Modus gibt. Damit kann er Daten zum Access Point senden und von dort auch Daten empfangen.
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Eine andere Art der Verbindung stellt der Ad-hoc-Modus dar. Bei dieser Variante stellen die Clients (Netzwerk-Teilnehmer) untereinander eine Verbindung her und können ohne Access Point Daten austauschen. Dies entspricht in etwa einer Verbindung von einem Rechner zum anderen per gekreuztem LAN- oder USB-Kabel.
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