Funknetz

Telefon- bzw. Anschlusskosten rapide senken - Möglichkeiten erweitern!

So funktioniert das WLAN-DSL-Funknetzwerk: Jeweils mehrere Nutzer teilen sich extrem schnelle DSL-Anschlüsse mit Flatrate. Es gibt also kein Volumen- oder Zeitlimit, welches extra Kosten erzeugen könnte. Die derzeitigen monatlichen Nutzungsgebühren - abhängig vom gewählten Tarif - liegen je Nutzer weit unter den üblichen DSL-Kosten anderer Anbieter. Und das bei zeitlich uneingeschränkter und wirklich schneller Internetanbindung!

Ein beispielhafter Gebührenvergleich

Der Vergleich zeigt eindeutig: Ein eigener DSL-Anschluss kostet heute inklusive Telefonanschluss und Flatrate monatlich insgesamt etwa 40 Euro. Im Funknetzwerk hingegen kostet der Zugang mit Möglichkeit zum modernen internetgestützten Telefonieren - als Beispiel - monatlich nur günstige 15 Euro.

Aber was kostet die Technik?

Die einmaligen Kosten für die Geräte des Funknetzwerks liegen je Anschluss meist bei rd. 150 Euro (siehe Technik). Passende Geräte sind im Fachhandel erhältlich oder über den Betreiber des Funknetzwerks zu beziehen. Wer sein Telefon gleich auf VoIP (Internettelefonie) umstellen will, muss in der Regel weitere Technik für ca. 50 Euro sowie evtl. die Nutzung eines WLAN-Routers einmalig einkalkulieren. Dafür sind Verbindungen ins Telefonfestnetz in Zukunft grundsätzlich inklusive.

Die Nutzung von VoIP sollte beim Betreiber der Anlage gesondert angemeldet werden, da hierfür die erforderliche Bandbreite im HotSpot reserviert werden muss.

Leicht nachzurechnen: Spätestens nach einem halben Jahr hat sich das DSLFunknetzwerk amortisiert - nun wird dauerhaft gespart.

Sicher ist sicher

Das Funknetzwerk ist gegen 0190-Dailer gesichert und besitzt eine frei programmierbare Firewall, die so alle Nutzer vor Angriffen aus dem Internet schützen kann.

Gibt es Einschränkungen?

Die gemeinsame Nutzung der DSL-Verbindungen in einem Funknetzwerk kann selbstverständlich auch Einschränkungen bringen, denn nur die zur Verfügung stehenden Datenraten können auf die im jeweiligen Funknetzwerk eingebuchten Online-Nutzer aufgeteilt werden. Beispielsweise kann jeder Nutzer mit Standardtarif DSL-1.000 (siehe Tarife) derzeit mit einer maximalen Downloadrate von 1.024 kbit/s bzw. Uploadrate von 128 kbit/s surfen. Das bedeutet aber, je mehr Nutzer online sind, um so stärker sinkt die effektive Datenrate pro Nutzer und steigt die Latenzzeit (Ping bzw. Antwortzeit).

Andererseits hat dies den wichtigen Vorteil, dass die DSL-Anschlüsse nicht durch einen Nutzer mit großen Downloads vollkommen blockiert werden können. Alle Nutzer werden gleich behandelt. Nur bei der Internettelefonie werden auf Wunsch Mindestdatenraten garantiert.

Aber wirklich einschränken muss sich niemand: Sobald die Bandbreite der Verbindungen des Funknetzwerks ins Internet nicht mehr ausreicht oder der Wunsch nach einer (kostenpflichtigen) garantierten Bandbreite einzelner Nutzer besteht, so kann die Kapazität durch die zusätzliche Schaltung weiterer DSL-Anschlüsse problemlos erweitert werden. Für gewerbliche Nutzer, Power-Surfer als auch Gelegenheitssurfer werden dafür weitere Tarifvarianten angeboten (siehe Tarife).

Anschließbare Geräte und deren Anzahl

Die Registrierung der Nutzer im Funknetzwerk erfolgt anhand der weltweit einmaligen MAC-Adresse des jeweiligen WLAN-Adapters.

Jeder Nutzer kann beliebig viele Geräte (Notebooks, PCs, AccessPoints, VoIP-Telefone) mit folgender Einschränkung nutzen: Entweder wird für jedes Gerät eine Freischaltung (gebunden an die MAC-Adresse) beantragt und für jedes Gerät eine monatliche Nutzungsgebühr erhoben oder es werden mehrere Geräte über einen eigenen WLAN-Router (AccessPoint) betrieben und nur die Nutzung des einen Routers bezahlt. Der Nachteil der zweiten Variante ist, dass dann dem privaten Router vom HotSpot nur die maximale Bandreite je nach gewählten Tarif zugewiesen wird, die sich dann alle an diesem Router angeschlossenen Geräte teilen müssen.

Aus Sicherheitsgründen ist keine direkte Kommunikation der Nutzer eines Funknetzwerkes untereinander möglich. Dadurch wird auch eine Überlastung der HotSpots durch zuviel Datenverkehr untereinander vermieden. Aus gleichem Grunde wird auf einen zentralen Datenserver im Funknetzwerk besser verzichtet.

Unumgänglich: Die Registrierung beim Betreiber

Wer einen WLAN-DSL-Anschlusses über die Funknetzwerke nutzen möchte, muss sich beim Betreiber registrieren und die MAC-Adresse des verwendeten WLAN-Adapters freischalten lassen. Die Freischaltung eines Zugangs zum Funknetzwerk ist an diese MAC-Adresse gebunden. Die (kostenpflichtige) Änderung der MAC-Adresse ist jederzeit möglich.

Der Zugang zum Funknetzwerk ist von der tatsächlichen örtlichen Funkversorgung beim Nutzer abhängig, die vom Betreiber nicht garantiert werden kann. Erst nach der tatsächlichen Realisierung des Zugangs zum Funknetzwerk beginnt der abgeschlossene Vertrag über die Nutzung des Funknetzwerks (Providervertrag). Die Abrechnung der pauschalen monatlichen Nutzungsentgelte erfolgt im Lastschriftverfahren durch Bankeinzug. Die Vertragskündigung ist jederzeit zum Monatsende ohne Einhaltung einer besonderen Kündigungsfrist möglich.