Hinweise zu Speed-Test's

Sie sind Kunde bei WISPOL und haben sich mit Fragen zur Geschwindigkeit Ihres Internet-Zugangs an WISPOL gewandt? Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen und Hinweise zur Ermittlung und Auswertung von Speed-Tests.

1. Hintergrundinformationen zur Geschwindigkeit eines Internet-Zugangs

Sie nutzen von WISPOL einen Internetzugang. WISPOL bietet analog der "großen" Internet-Provider Internetzugänge zu unterschiedlichen Tarifen in Abhängigkeit der maximalen Geschwindigkeit an. Es wird dabei immer zwischen der maximalen Geschwindigkeit der Datenübertragung von Internet zum Anschluss des Kunden = Download (DL) sowie der maximalen Geschwindigkeit der Datenübertragung vom Anschluss des Kunden ins Internet = Upload (UL) unterschieden. WISPOL gibt diese Werte immer in kbit/s an. Das übertragene Datenvolumen spielt bei den Tarifen keine Rolle = Flatrate!

Beispiel: Bei dem Tarif DSL-2.000 beträgt demnach die maximale Geschwindigkeit der Datenübertragung aus dem Internet zum Anschluss des Kunden 2.048 kbit/s und die maximale Geschwindigkeit der Datenübertragung vom Anschluss des Kunden in das Internet 248 kbit/s.

Alle genannten Übertragungsraten sind die für den Kunden eingestellten Maximalwerte. Die tatsächlich erzielbaren Geschwindigkeiten können auch niedriger sein. Die Ursachen hierfür sind:

  • Die Server im Internet, von denen die Daten angefordert bzw. zu denen die Daten gesendet werden, können oder wollen keine höheren Geschwindigkeiten anbieten. Oft sind die Server als Schutz vor einer Überlastung gedrosselt - oder sie sind überlastet und schaffen daher nur geringe Datenraten. - Auf dieses Verhalten hat WISPOL KEINEN Einfluss!
  • Der Weg vom WISPOL-Gateway (Hagenwerder oder Niesky) zum Internet-Server ist lang bzw. überlastet. Es gibt im Internet nicht einen sondern immer viele Wege der Datenübertragung. Ähnlich wie bei einem Spinnennetz. Ist der kürzeste Weg überlastet (und das ganze Internet ist dank IP-TV immer häufiger an seinen Grenzen angekommen!), so wählen die Router im Internet alternative Wege der Datenübertragung über eben längere und somit langsamere Wege. So kann es auch vorkommen, dass die Daten von einem Server in Berlin ihren Weg nach Görlitz oder Niesky über Hamburg, München oder New York nehmen! In der Regel spielt das ja auch keine Rolle. Hauptsache die Daten kommen an. Aber die Daten sind länger unterwegs, die Zeit der Datenübertragung steigt = Geschwindigkeit sinkt! - Auf dieses Verhalten hat WISPOL KEINEN Einfluss!
  • Die WISPOL-Gateways sind überlastet. Die WISPOL-Gateways sind Netzwerk-Router, welche die Schnittstelle zwischen den WISPOL-Netzwerken und dem Internet darstellen. Ein Gateway steuert die Datenübertragung zwischen dem jeweiligen WISPOL-Netzwerk und dem Internet und verteilt die Daten hierfür auf den / die jeweiligen Internet-Anschlüsse. Selbstverständlich besitzt nicht jeder Kunde seinen "eigenen" DSL-Anschluss mit dem gebuchten Tarif. Vielmehr werden für alle WISPOL-Kunden mehrere DSL-Anschlüsse gemeinsam genutzt. Dies hat zur Folge, dass zu Spitzenzeiten diese DSL-Anschlüsse auch überlastet sind. Bei einer Überlastung werden aber nicht etwa bestimmte Kunden bevorzugt und andere ausgebremst. Alle Kunden werden entsprechend der verfügbaren Bandbreite prozentual gleich behandelt. Dies bedeutet, dass in der Regel in den Abendstunden für alle die Internetzugänge gefühlt langsamer sind als zum Beispiel nachts bzw. am frühen Morgen. - Bei entsprechend wachsenden Datenaufkommen wird WISPOL die DSL-Gateways mit weiteren (S)DSL-Anschlüssen aufrüsten.
  • Die WISPOL-Netzwerke sind überlastet: Die Datenübertragung von den WISPOL-Gateways zum Anschluss des Kunden erfolgt in der Regel über WLAN und / oder über Koaxial-Kabel (in Diehsa). Selbstverständlich verfügen diese Übertragungsmedien auch über maximale Brutto-Daten-Übertragungsraten. Diese betragen bei den WISPOL WLAN-Richtfunkstrecken entweder bis zu 300 MBit/s oder 54 MBit/s und im Koaxial-Kabel der Antennengemeinschaft in Diehsa bis zu 200 MBit/s. Die tatsächlichen Netto-Datenraten betragen in der Regel rd. 50% der Brutto-Datenrate. Die WISPOL-WLAN-HotSpots arbeiten aktuell alle mit brutto maximal 54 MBit/s. Nutzen viele Kunden gleichzeitig ihren Internetzugang, so kann auch mal eine Richtfunkstrecke bzw. auch ein HotSpot an seine Grenzen stoßen. Diese Überlastungen werden von WISPOL aber dokumentiert und die WISPOL-Netzwerke dann immer weiter für höhere Datenraten ausgebaut.
  • Das Endgerät beim Kunden: Ein häufiges Problem bei zu geringen tatsächlichen Geschwindigkeiten ist Ihr Computer (PC), Notebook usw. Oftmals sind diese Geräte nicht für die asynchrone Datenübertragung optimiert (siehe weiter unten). Oder sie nutzen ein Haus-WLAN, welches durch andere benachbarte Funknetzwerke gestört wird bzw. kann die Datenübertragung in Ihrem Haus-WLAN durch Wände oder zu große Entfernung stark gedämpft und somit reduziert werden. Eine weitere Ursache sind oft Anti-Viren Software und / oder Firewalls und / oder alte und somit langsamere Computer. Hierzu finden Sie weiter unten noch Hinweise. - Auf diese Fehlerquellen hat WISPOL KEINEN Einfluss!

Alle zuvor genannten Eigenschaften der Datenübertragungen werden von WISPOL allen Kunden transparant aufbereitet und zur Kontrolle angeboten. Über folgende Links können Sie die aktuelle Nutzung bzw. Auslastung der WISPOL-Netzwerke sich anzeigen lassen:

2. Allgemeine Informationen zu Speed-Test's aus dem Internet

Im Internet gibt es viele Angebote zum Test der DSL-Geschwindigkeit. Bitte lesen Sie sich immer die Hinweise und das Kleingedruckte dieser Speed-Test's durch!

Die "gefühlte Geschwindigkeit" einer Internetverbindung ist also von vielen Faktoren abhängig. Und häufig ist es nicht EINE Ursache, sondern die Summe mehrerer (siehe oben).

Zu allererst ist die Reaktions-Geschwindigkeit zu nennen. Darunter ist die Reaktionszeit zu verstehen die verstreicht, bis auf eine Eingabe am Computer auch eine Antwort aus dem Internet erfolgt. Zur Ermittlung dieser Zeit gibt es den Ping- bzw. Latenz-Test. Viele Speed-Test's liefern auch hierzu entsprechende Werte. Die Ping-Zeiten geben die Zeitspanne an, in welcher ein Datenpaket von Ihrem Computer ins Internet und wieder zurück übertragen wird. Der Wert wird üblicherweise in ms (Millisekunden) angegeben. Je kleiner dieser Wert ist, um so schneller erfolgt die Datenübertragung. Jeder Router im WISPOL-Netz als auch im Internet verlängert diese Zeit um rd. 1 ms. Übliche Ping-Zeiten sollten zwischen 50 ms und 100 ms liegen. Bei Werten und 50 ms empfindet man das Surfen als "flüssig". Bei Werten über 100 ms empfindet man das Surfen als langsam.

Hierzu muss noch ergänzt werden, dass zum Beispiel das Aufrufen einer Internet-Seite immer ein sehr komplexes Szenario ist. Beispiel: Sie wollen die Seite www.wispol.de in Ihrem Browser aufrufen und tragen dies in die Browser-Leiste ein. Darauf hin fragt ihr Computer erst einmal beim DNS-Server im Internet nach der passenden IP-Adresse von www.wispol.de. Wenn der DNS-Server die IP aus seiner riesigen Datenbank gesucht hat und ihrem Computer mitteilt, dann kann ihr Browser endlich die gewünschte Seite anfragen und den Inhalt auf dem Bildschirm darstellen. Allein für diese Aktion werden also 2 x Anfragen ins Internet gesendet und 2 x Antworten erhalten. Bei rd. 50 ms pro Weg benötigt der Aufruf der gewünschten Seite also rd. 200 ms. Wenn Sie also Seiten mit vielen Unterseiten, Banners und Werbe-Inhalten aufrufen, dann vervielfacht sich dieser Wert schnell um das vier- bis zehnfache. Hinzu kommen dann noch schöne Bilder, Grafiken usw.

Zur Funktionsweise und Fehlerquellen der Speed-Test's:

Die Speed-Test's funktionieren immer nach folgendem Muster: Ein Server aus dem Internet sendet auf ihren Computer einige Daten und lässt sich diese danach wieder zurück senden. Dieser "Service" wird in der Regel kostenlos und somit "nebenbei" mit angeboten. Alles was kostenlos ist, darf also auch nichts weiter kosten. Daher werden für diese Speedtests auch Server verwendet, die das "so nebenbei" mit abwickeln. Und es möchte möglichst auch nicth zu viel Traffic dabei verbraucht werden. Wenn gleichzeitig 1.000 Speedtests ausgeführt werden, dann soll ja der Server und das jeweilige dahinter stehende Firmennetzwerk schließlich nicht zusammenbrechen! Deshalb werden auch nur relativ kleine Datenpakete für die Messung versendet. Beim Speed-Test misst der Server die Zeit und errechnet so den Speed. Unter Beachtung der obrigen Ausführungen kann und muss es bei diesem Verfahren der Speed-Messung zu erheblichen Fehlern kommen!

Ein Beispiel für einen Speed-Test:

  1. Pingtest des Speed-Test-Servers zu Ihrem Anschluss: rd. 50 ms (Internet + WISPOL-Netz). In dieser Zeit ist nicht die Zeit für die Übertragung der Daten von Ihrem Empfangsgerät (NanoStation, Kabelmodem oder dgl.) bis zu Ihrem PC enthalten (= Zeit x)!
  2. Der Server sendet 500 kByte (= 4.000 kbit) an den Computer des Kunden: Beim Tarif DSL-1.000 mit DL = 1.024 kbit/s dauert das theoretisch 3,9 Sekunden + 50 ms + Zeit x. Ihr PC bestätigt den Erhalt der Daten.
  3. Ihr PC sendet die 500 kByte wieder an den Server im Internet. Beim Tarif DSL-1.000 mit UL = 128 kbit/s dauert das theoretisch 31,25 Sekunden + 50 ms + Zeit x.

Anhand dieser Daten berechnet jetzt der Server im Internet den aktuellen Speed Ihres DSL-Anschlusses. Bei diesem Beispiel müsste er Ihnen also theoretisch 1.024 kbit/s und 128 kbit/s melden. So weit die Theorie.

Aber die Praxis sieht ganz anders aus: Der Speed-Test muss Ihnen immer weniger Speed melden! Dies hat folgende Ursachen:

  1. Der Server kennt nicht die Zeit der Datenübertragung zwischen Ihrem Empfangsgerät im Haus und Ihrem Computer! Zur Reduzierung dieser Zeit müssten Sie also Ihren Computer direkt am Empfangsgerät und nicht per WLAN oder dLAN usw. in Ihrem Haus-Netzwerk betreiben. Zugegeben, vermutlich handelt es sich hier nur um 1 ms bis 5 ms, aber es ist eine kleine erste Fehlerquelle.
  2. Ihr PC empfängt zwar die Daten innerhalb von 3,9 Sekunden, aber die Firewall und Ihr Viren-Scanner überprüfen diese Daten brav. Das ist auch richtig und wichtig! Außerdem muss evtl. die Festplatte noch aktiv werden, da die Auslagerungsdatei die Daten vor und nach der Prüfung zwischenspeichert. Aus den 3,9 Sekunden sind da mal schnell je nach Computer, Arbeitsspeicher und / oder Anti-Viren-Software 4, 5 oder 6 Sekunden geworden. Und schon haben sie rechnerisch nicht mehr einen Download-Speed von 1.024 kbit/s sondern eben nur noch 512 kbit/s! Das erklärt auch, warum der Upload bei einem Speed-Test in der Regel genauer berechnet wird. Die Speed-Test-Server scheinen Ihre empfangenen Speed-Test-Daten sofort ungeprüft zu löschen und verwenden vermutlich keine bzw. eine entsprechend optimierte Firewall.
  3. Sie nutzen mehrere Geräte wie Computer, Notebooks, Telefone, Router, Handys, Radio an Ihrem Internet-Anschluss? Das ist ja auch okay. Aber sobald während eines Speedtests eines dieser Geräte oder auch ein anderes aktives Programm auf Ihrem PC auch nur ein Bit sendet (und das machen die garantiert!), dann beeinflusst dies natürlich den Speed-Test! Bei Computer-Netzwerken geht es immer ganz geordnet zu: Es darf immer nur einer was "sagen". Wenn ein Gerät sendet, dann dürfen bitte alle anderen mal leise sein und warten. Dann gibt es immer eine Pause, in welcher sich ein anderer "Teilnehmer" zu Wort melden darf. Diese Zeitintervalle sind schön klein gewählt, so dass diese Pausen kaum bemerkt werden. Wenn aber (bildlich gesprochen) während eines Speed-Test's ständig ein anderes Gerät "dazwischen funkt", dann dauert die Datenübertragung natürlich länger und der errechnete Speed wird wieder langsamer.
  4. Das TCP/IP-Protokoll selbst (jetzt gehts ins Detail...): Die Datenübertragung in den heutigen Computer-Netzwerken erfolgt nach dem TCP/IP Protokoll. Ich gehe jetzt mal nur auf die Besonderheiten im Zusammenhang mit dem Speedtest ein und beschreibe das mal "umgangsprachlich". Computer-Daten werden immer in kleinen Daten-Paketen (in der Regel in Größe von max. 1500 Bytes) übertragen. Wenn der Speed-Test-Server Ihnen also 500 kByte (= 512.000 Byte) Test-Daten sendet, dann werden diese nicht in einem Daten-Paket, sondern in diesem Beispiel aufgeteilt in ca. 350 kleinen Paketen gesendet. Ihr Computer muss den Empfang von jedem (!) Datenpaket dem Server bestätigen. Geht ein Daten-Paket verloren, weil zum Beispiel schneller gesendet wurde als empfangen werden kann oder es gerade eine Störung im WLAN gab, dann wird dieses Daten-Paket einfach noch einmal gesendet, da die Reihenfolge der Daten-Paket-Übertragung in der Regel nicht wichtig ist. Anhand der Antwortzeit auf jedes Datenpaket weiß der Server also bereits, wie schnell das Datenpaket beim Empfänger angekommen ist und kann somit die Sendegeschwindigkeit regulieren. Das bedeutet aber auch, dass die ersten Daten-Pakete immer erst langsam gesendet werden und je nach Bestätigung dann die Geschwindigkeit gesteigert wird. Schließlich weiß ja der Internet-Server nie, ob Sie einen ISDN-Anschluss oder DSL-6.000 haben. Sobald die Fehler- bzw. Wiederholrate steigt, versendet der Server die Daten-Pakete wieder langsamer. Durch dieses Verfahren pegelt sich nach einigen wenigen Sekunden die Datenübertragung auf den maximalen Speed Ihres Internet-Zugangs ein. Außer, es funkt etwas dazwischen (siehe Punkt 3). - Dieses Verfahren bedeutet aber auch, dass die 500 kByte Test-Daten ja überhaupt nicht innerhalb von den theoretisch möglichen 3,9 Sekunden bei Ihnen ankommen können, da ja der maximale Speed erst lt. TCP/IP-Protokoll ausgetestet werden muss. Die 3,9 Sekunden können also gar nicht erreicht werden!

3. So testen Sie Ihren Speed in den WISPOL-Netzwerken

Aufgrund der zuvor beschriebenen Besonderheiten kann ich nur eine Empfehlung zu Speed-Test's aus dem Internet geben: Bitte nutzen Sie KEINE Speed-Test's aus dem Internet!

Da ich aber trotzdem fast täglich mit den verschiedensten Speed-Test-Auswertungen von WISPOL-Usern konfrontiert werde, hier noch einmal wichtige Hinweise zum Gebrauch dieser Speed-Test's:

  1. Bevor Sie einen Speed-Test durchführen, optimieren Sie bitte Ihren Computer für die asynchrone Internet-Datenübertragung. Hierfür gibt es diverse kostenlose Programme. Ich empfehle für Windows-PC's immer das Tool tcpoptimizer (bitte danach googlen!). Nach dem einmaligen Optimieren bitte Computer neu starten, so dass die Einstellungen aktiviert sind!
  2. Schließen Sie Ihren Computer für den Test direkt an Ihr Empfangsgerät (NanoStation, Kabelmodem usw.) ohne weiterer Netzwerktechnik dazwischen an.
  3. Vergewissern Sie sich, dass keine weitere Netzwerktechnik mit dem Empfangsgerät / Internet verbunden ist. Trennen Sie sicherheitshalber evtl. LAN oder WLAN-Verbindungen anderer Geräte.
  4. Starten Sie Ihren Computer neu, so dass Ihnen der maximal mögliche Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.
  5. Beenden Sie alle Programme, die aktiv sind und "dazwischen funken" könnten. Beispiele: Weitere Browser-Fenster, MS-Outlook (oder andere E-Mail-Programme) usw. Gleichfalls sollten möglichst alle Hintergrund-Programme deaktiviert werden (was aber schon fast nicht möglich ist). Dazu gehören zum Beispiel alle Programme, die ständig nach möglichen Updates (Windows, Anti-Viren-Programme, Adobe, Apple usw.) suchen. Oder starten Sie für den Speed-Test Ihren Computer im abgesicherten Modus, da hier die wenigsten Hintergrund-Programme automatisch gestartet werden.
  6. Falls Sie der Speed-Test nach Ihrem Tarif Fragt, dann tragen Sie dort bitte Ihren gebuchten Tarif ein.
  7. Falls Sie der Speed-Test nach Ihrem Ort fragt, dann tragen Sie dort bitte "Dresden" ein! Alle derzeit von WISPOL genutzten Internet-Zugänge werden von Internet-Providern in Dresden zur Verfügung gestellt.
  8. Falls Sie der Speed-Test nach der Größe der möglichen Test-Daten fragt, so wählen Sie die maximal größte Datenmenge aus. Alternativ können Sie dies ggf. über die Angabe eines schnelleren DSL-Tarifs (vgl. 6.) beeinflussen!
  9. Viel Erfolg bei der Durchführung des Speed-Test's...
  10. Führen Sie den Speed-Test mehrfach durch (mind. 5 mal).
  11. Test-Ergebnisse protokollieren und ggf. an WISPOL senden.

Nachdem Sie den Speed mit Hilfe von Speed-Test's aus dem Internet ermittelt haben, führen Sie unbedingt zeitnah die folgenden Speed-Test's von WISPOL durch. Dieser Speed-Test ermittelt den maximalen Speed zwischen Ihrem Computer und dem WISPOL-Gateway. Es werden also keine Daten ins Internet übertragen, wodurch sämtliche o.g. Fehlerquellen des Internets ausgeschlossen werden können. Nach dem Klick auf diesen Link öffnet sich ein neues Fenster. Führen Sie diesen Speed-Test mit einem Klick auf "Test Starten" aus und übermitteln Sie an WISPOL die Ergebnisse durch Klick auf die Schaltfläche "Ergebnis Versenden".

  1. Für alle User der WISPOL-Netzwerke in der Gemeinde Markersdorf: http://10.0.10.9/speedtest/
  2. Für alle User des WISPOL-Netzwerks in Diehsa: http://10.90.2.10/speedtest/

Abschließend noch eni Speed-Test für alle User mit einer WLAN-Empfangseinheit NanoStation 2 (Loco) oder 5 (Loco) bzw. auch Bullet 2 oder Bullet 5 in den Funknetzwerken der Gemeinde Markersdorf. Diese Geräte haben einen integrierten Speed-Test, der den maximalen Speed zwischen Ihrer WLAN-Empfangseinheit und einem Server in Hagenwerder ermittelt. Bei diesem Speed werden also sämtliche Fehlerquellen im Internet als auch sämtliche Fehlerquellen der Haus-Installation beim Kunden ausgeschlossen. Allerdings werden die Messergebnisse leider nur als ein Mittelwert über die Messdauer ausgegeben. WISPOL empfiehlt folgende Vorgehensweise beim Test:

  1. Öffnen Sie ihren Internet-Browser und rufen die IP Ihrer WLAN-Empfangseinheit auf. Standardmäßig sollte dies die IP 192.168.1.20 sein. Sollten Sie dem Gerät eine andere IP vergeben haben, so rufen Sie bitte diese auf. Loggen Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten auf der Oberfläche des Gerätes ein. Standardmäßig sind dies 2 x ubnt.
  2. Überprüfen Sie die Firmware Ihrers Gerätes unter "System". Es sollte die Firmware Version "... v4.0.1..." installiert sein. Nachfolgender Speedtest funktioniert nur, wenn Ihre Empfangseinheit diese Firmware installiert hat! Sie können diese Firmware unter www.ubnt.com --> Support updaten. Wenn Sie sich hier unsicher sind, dann können wir das gern für Sie übernehmen! Sie müssen unbedingt die für Ihr Gerät passende Firmware verwenden! Beim Update der Firmware bleiben die Einstellungen der Empfangseinheit erhalten.
  3. Öffnen Sie zuerst auf der Main-Seite unter Extra-Info --> Show Throughput. Hier wird Ihnen graphisch die aktuelle Datenübertragung am LAN- als auch WLAN-Anschluss angezeigt. Diese Fenster lassen Sie geöffnet.
  4. Öffnen Sie auf der Main-Seite unter Tools den Speed-Test.
  5. Tragen Sie unter "or specify manually:" folgende IP ein: 10.0.10.8
  6. User und Password jeweils ubnt
  7. erweitern Sie das Fenster mit Klick auf "Show advanced options"
  8. Duration: (Testdauer) 60 Sekunden
  9. Bei "Direction" können Sie die Testarten zwischen both (nacheinander Senden und Empfangen), receive (nur Empfangen), transmit (nur Senden) oder duplex (zeitgleich senden und empfangen) wählen.
  10. Mit Klick auf "Run Test" wird der Test durchgeführt.
  11. Vergleichen Sie im noch offenen Fenster "Throughput" die graphische Darstellung der Datenübertragung. Starke Schwankungen sind hier gut sichtbar.

4. Und so ermitteln Sie ihren tatsächlichen Speed bei WISPOL

Für die Ermittlung Ihres tatsächlichen Speeds von Ihrem WISPOL Internet-Zugang habe ich folgende Empfehlungen:

  1. Laden Sie eine möglichst große Datei von einem großen Anbieter aus dem Internet. Ich empfehle zum Beispiel gern Software-Testversionen von Microsoft. Die Server von Microsoft sind in der Regel schnell genug. Die Dateigröße sollte ruhig 100 MB bis 200 MB oder größer sein. Starten Sie ein oder mehr Downloads verschiedener Dateien gleichzeitig. Die Internet-Browser zeigen Ihnen in der Regel die aktuellen Datenraten an. Die Summe dieser Einzelwerte sollte Ihrem gewählten Tarif entsprechen. Beaobachten Sie die Werte über einen längeren Zeitraum. Starke Schwankungen sind hier normal (siehe oben). Berücksichtigen Sie eine richtige Umrechnung von kByte/s in kbit/s usw.
  2. Alternativ oder ergänzend zu 1.: Installieren Sie sich ein kleines Tool zur dauerhaften Anzeige des aktuellen Trafics in der Taskleiste. Ich empfehle hierfür das kostenlose Programm NetSpeedMonitor. Beobachten Sie dann die in der Taskleiste angezeigten Down- und Uploadraten über einen längeren Zeitraum.

 

Für alle Tests gilt: Sollte der Down- und Upload immer, auch zu unterschiedlichen Tageszeiten, weit unter dem vertraglichen Tarif liegen, dann kontaktieren Sie bitte WISPOL und lassen Ihren Zugang prüfen.